Geschichte

Die Geschichte der SIO AG ist ein klassisches Beispiel dafür, wie sich ein Schweizer KMU immer wieder neu erfinden musste, um sich als inhabergeführter Handwerksbetrieb am Markt zu behaupten. Das Kernthema «Metallbearbeitung» zieht sich dabei bis heute wie ein roter Faden durch die über 150-jährige Firmengeschichte. 

 

Die Wurzeln der SIO AG

1868 eröffnete Josef Schibli (der Erste) seine Schmiede an der Marktgasse in Olten. Die Söhne Alfred und Josef (der Zweite) übten ebenfalls das Schmiedehandwerk aus. 

Josef Schibli (geb. 1919, der Dritte), führte nach dem Tod von Alfred das Unternehmen zusammen mit seiner Mutter weiter und machte 1950 daraus die Firma «Josef Schibli, Schmiede, Schlosserei, Dreherei». 1956 zog das Unternehmen an den heutigen Firmenstandort am Rötzmattweg und nannte sich fortan «Josef Schibli Eisen + Metallbau». 1977 entstand daraus die heutige SIO AG. Josef Schibli, ein wichtiger Wegbereiter des heutigen Unternehmens, prägt die Firma bis heute: Denn SIO AG steht für "Schibli Josef Olten", wobei das "J" in ein "I" umgewandelt worden ist. Böbes Aerni (ehemals Delegierter des Verwaltungsrates) und Heinz Hofer (heute Geschäftsführer) lenken und prägen als aktive Inhaber das Unternehmen seit Jahrzehnten. Böbes Aerni ist 2018 in den wohlverdienten Ruhestand getreten. 

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Konzentration der Kräfte auf den Metallbau

Die Firma begann sich auf den klassischen Metallbau und die Fertigung von qualitativ hochwertigen Fassaden und Schaufensteranlagen zu konzentrieren.

Gleichzeitig wurde das heute noch wichtige Standbein «Fensterbänke aus Aluminium» aufgebaut. Überkapazitäten und der starke Preisdruck machten dem Unternehmen aber zu schaffen und verlangten nach einer Neuorientierung im Bereich des traditionellen Metallbaus.

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Die COVER Erfolgsgeschichte

Zur selben Zeit stiess die Geschäftsleitung auf eine neuartige und flexible Balkon- und Sitzplatzverglasung aus Finnland mit dem Markennamen COVER.

Für Hofer und Aerni war nach der Produktpräsentation klar, dass hier die Zukunft des Unternehmens liegen kann. 1994 begann die eigentliche «COVER-Story»: Das Team der SIO AG startete praktisch bei Null, sicherte sich die Vertriebsrechte, bearbeitete den Schweizer Markt intensiv und baute ein Vertriebsnetz mit heute rund zwanzig Partnern auf. Um mehr Flexibilität zu bekommen, begann man in Olten bald einmal in Lizenz zu produzieren. In enger Zusammenarbeit mit dem finnischen Partner wird das Produkt immer wieder optimiert, wobei bis heute viele Neuerungen aus den Erfahrungen von Seiten der SIO AG einfliessen. 

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Stetige Weiterentwicklung

Seit der Neuausrichtung investierte die SIO AG viel in die Produktion: Nach und nach wurde ein moderner Maschinenpark aufgebaut und die Produktionsabläufe wurden laufend verbessert. 

Die konsequente Optimierung im Fertigungsbereich nach den Prinzipien der «Lean Production» wurde 2017 nach einer umfassenden Analyse der Produktionsprozesse im Betrieb eingeführt und ermöglicht es heute, auch grosse Volumen und Spezialaufträge wirtschaftlich und nach hohen Qualitätsstandards abzuwickeln. Zwei Highlights der Optimierung sind eine einzigartige Glasverklebungsanlage am Standort Haslistrasse und das «Pick-by-light»-Entnahmesystem für Beschläge und Zubehörteile, welche wesentlich zur Automatisierung der Prozesse beitragen.

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Heute und Zukunft

Nachdem die «Lean Production» im Betrieb erfolgreich eingeführt ist und laufend optimiert wird, sollen auch die Abläufe in Administration und Verwaltung unter die Lupe genommen werden. Die Stossrichtung der Geschäftsleitung ist klar umrissen: Als leistungsfähiges KMU die Zukunftsfähigkeit sichern und attraktive Arbeitsplätze bieten.

Trotz der ständigen Weiterentwicklungen hat das Unternehmen seine Wurzeln nicht vergessen: Mit den vier Produkten Verglasungen, Terrassendächer, Fenster-/Brüstungsbänke und Türen aus Aluminium bietet die SIO AG ein Sortiment an, welches zum Schutz und zur Sicherheit der Liegenschaft beiträgt, den Wohnkomfort erhöht und dem Metallbau zuzuordnen ist.

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